Du siehst mich kommen also geh besser aus dem Weg oder bezahle den Preis Was ich will, das nehme ich mir und was nicht mache ich kaputt und dich will ich nicht Ein Schubser mit meinem Messer reicht und es ändert dein Leben und du kannst nichts dagegen tun Denn ich bin ein Problem Kind
Ichschlag mich durch im Niemandsland auf mich allein gestellt
Mann in blau es hängt an dir die Saat ist gelegt Was ich will sack' ich ein was nicht zerstöre ich und du bist auf meiner Liste Tot oder lebendig ich hab ne 45er und ich treffe immer Denn ich bin ein Problem Kind
Jede Nacht in den Lichtern der Straße sauf ich mich zu
mal rennen mal kämpfen ich gewinne, sie verlieren Was ich brauche mag ich was nicht bekämpfe ich und dich will ich nicht also sag "Auf Wiedersehen" solange du am Leben bist denn deine Zeit ist um Denn ich bin ein Problem Kind
Momentan ist das Thema Erdbeben, Strahlung und Tsunami um Japan nix besonderes, jeder hat was davon gehört und weiß auch einiges darüber. So gibt’s jetzt neue Probleme, und zwar das das Fukushima Kraftwerk immer noch nicht stabil ist und immer noch ein Supergau droht. Außerdem wurde an vielen Stellen Japans eine hohe Strahlung festgestellt, die ins Grundwasser Japans läuft, was dazu führt, dass es kein Trinkwasser gibt, die Pflanzen und Tiere sterben und einfach die große Gefahr besteht, dass Japan der Untergang droht.. Ich habe sogar letztens in den Nachrichten gesehen, wie eine Frau sagte, dass sie sich gerade in einen See begab und kaum trat sie rein, schon musste sie wieder raus, denn das Wasser war an der Stelle so versucht, dass es schon ganz heiß war und sie deswegen sogar Verbrennungen hatte..
Was ich aber sehr krass finde, was auch leider zu wenig besprochen wird, wie fühlen sich die Menschen eigentlich? Oder wie würdet ihr euch fühlen? Überall wird nur gelabert: Katastrophe kann Rest der Welt betreffen, bla bla.. aber was ist mit den armen Menschen dort? Stellt euch vor, hier in Deutschland würde so etwas passieren, was würdet ihr tun, wenn hier auf einmal eine riesen Welle in Pattensen reinkracht und paar euer Verwandten mitnimmt, oder Freunde? Zu dem müsst ihr noch abhauen und alles liegen lassen, da die Strahlung jetzt kommt und schon in einem gefährlichen Bereich messbar ist. Was würdet ihr dann mitnehmen und vor allem, wo wollt ihr hin? Stellt euch vor, ihr habt so eben erfahren, dass in München euer Onkel und eure Tante ums Leben gekommen sind, da dort ein riesen Erdbeben gewütet hat, an der Nordsee habt ihr weitere Verwandte verloren, da der Tsunami sie getötet hat und während ihr das alles erfährt, sitzt ihr nachts i-wo im kalten draußen nur mit einer Decke, dürft nicht nachhause, weil dort die Strahlung ist. Zudem erfahrt ihr, dass in den Kaufläden das Wasser ausverkauft wird, denn die Strahlung dringt ins Grundwasser, was dazu führt, dass es ungenießbar ist und selbst eine Filterung nicht hilft.
Ich bin mir sicher das ganz Deutschland durchdrehen würde und die Regierung aufs härteste anmachen würde, und empört wäre, warum sie nix macht, denn hier in Deutschland sind wir ja sowas nicht gewohnt. Doch das erstaunliche ist, die Menschen in Japan sind verdammt gelassen was das angeht. Sie stellen sich in reihen an um Wasser von den Versorgungskräften zu erhalten, während man hier schon Menschen dafür töten würde.
Die Japaner haben eine echt krasse Mentalität was das angeht. Wie manche sicherlich von euch wissen, werden die Kinder dort von Geburt an sehr streng erzogen. Dies führt sicherlich dazu, dass alle Japaner so sozial und rational bleiben..
Aber nochmal auf das Thema zurück, was man in solch einer Situation tun würde. Ich könnte mir nicht vorstellen, wie ich reagieren würde, denn jeder würde jetzt sagen: ach ich würde mich erstmal beruhigen und in Ruhe über alles nachdenken. Aber mal ganz ehrlich.. jeder kann jetzt sagen was er will, in solch einer Situation würde doch jeder nur an sich und die Familie denken..
Ihr solltet euch sicherlich nocheinmal auseinander setzten und drüber nachdenken, was die Menschen dort angeht. Denkt nocheinmal genau nach was die Menschen dort erleben und was ihr in ihrer Situation tun würdet..
mein ausflug ins konzentrationslager nach bergen- belsen
Es war der 3. März 2011: an diesem Tag fuhr ich mit meiner Klasse nach Bergen- Belsen (in der Nähe von Soltau und Celle), um uns mehr über das Konzentrationslager zu informieren, da wir es einige Male im Unterricht bearbeitet haben. Bevor wir dort hin fuhren, hörte ich von vielen meiner Mitschüler, dass das Konzentrationslager in Dachau (Bayern), schlimmer und viel schrecklicher gewesen sein soll. Das glaubte ich sofort...bis ich in Bergen- Belsen war.
Als wir ankamen, bekamen wir eine Rundführung und schauten uns zuerst das Model des gesamten Konzentrationslagers an wie alles aufgebaut war. Es wurden dort nicht nur kleine Kinder, Frauen oder Juden festgehalten, sondern auch Kriegsgefangene. Das KZ war von 1940-1945, bis Englische Soldaten im April 1945 befreit wurden von der Roten Armee und somit Filmmaterial und Bilder sich beschafften. Doch in der Zeit davor passierten viele schreckliche Dinge.
Die Menschen im KZ Lager starben an Hunger, an vielen Krankheiten die sich verbreiteten, erfroren oder wurden verbrannt. Es gab jedoch keine Gaskammer und keinen Arzt der versuche an den Menschen machte so wie in dem KZ in Dachau. Trotzdem waren die Bilder die ich an dem Tag sah, der reinste Schrecken und ein echter Schock. Es ist furchtbar was die Menschen durchmachen mussten. Die Leichen wurden einfach alle mit einem Bulldozer in eine Grube geschoben oder in den Wald geschleppt, so wie hier in diesem Bild deutlich zu sehen ist :
Den Menschen wurde erzählt dass sie in ein Lager kommen in dem sie nur arbeiten müssen, aber keiner von ihnen wusste was sie wirklich erwartet. Sie wurden mit diesen Waggons tagelang „transportiert“ http://www.ag-bergen-belsen.de/img/wagon05.jpg(Quelle: Bergen- Belsen AG).
Sie hatten kaum was zu essen, ihr Trinken ging leer, sie waren alle auf engen Raum bei einander, es gab keinen Platz, alle waren verzweifelt und wollten nur noch raus. Die Menschen die es nicht schafften und in den Waggons die Tage über starben, wurden alle in die hinteren Waggons geworfen.
Wir waren mitten in dem Wald in dem früher das KZ war. Uns wurde gezeigt wo der Anfang war, wo die Menschen schnell durchlaufen mussten damit Bewohner nichts mitbekommen. Gleich am Eingang wurden sie einzeln wegen Läusen abgesucht; sie mussten sich mit einem Mittel duschen, das die Läuse bekämpfte und anschließend ihre entlausten Klamotten wieder anziehen. Nach einiger Zeit gingen wir tiefer in den Wald und als wir an einer Stelle standen, wurde uns gesagt dass genau dort vor über 70 Jahren 10.000 Leichen oder wenn nicht sogar mehr lagen. Viele von uns waren geschockt und wollten mehr sehen. Es ging weiter zu der Gedenkstätte wo wir hunderte von Grabsteinen von verstorbenen Juden, Russen, Polen und anderen Menschen und Kriegsgefangenen sahen.
(Quelle: Schule Archiv)
Stille...jeder Schwieg in dem Moment und es schien so als dachte jeder über die Sache nach, als wenn man eine Schweigeminute für die Toten einlegte. Wenn man für einen Moment still war und keinen Ton hörte, zischte ganz leise der Wind und das verursachte eine unheimliche Gänsehaut.
Ich muss nun wirklich zum Abschluss sagen dass es sehr interessant war selbst dort gewesen zu sein und einfach genau an der Stelle zu sein an der das alles passiert ist. Es nahm mich mit und gab mir zum nachdenken. Wie schrecklich das Erlebnis doch nur gewesen sein muss, was für eine Angst sie damals hatten und wie jeder für sich gekämpft hat, einfach nur gruselig. Viele von uns dachten sich bestimmt: „Krass...ich kann das wirklich verstehen wie sie sich damals gefühlt haben, ich kann es nachvollziehen, ein schreckliches Gefühl!“ -nein, eben nicht.
Dieses Gefühl was die Menschen damals hatten, das kann niemand nachvollziehen und keiner kann sich darein versetzen weil es nicht zu beschreiben ist was die Menschen damals durchmachen mussten. Klar, es ist schrecklich für uns und auch für mich als ich an dem Ort war, aber...es ist ein Erlebnis worüber die Menschen die damals etwas mitbekommen haben oder die befreit wurden und heute noch leben, worüber sie nicht reden möchten weil sie nicht mehr daran denken möchten, ein Erlebnis was die Hölle war und wie viele Menschen dabei sterben mussten, unfassbar.
Hey an alle! sicherlich habt ihr es schon gehört was in Japan geschehen ist. Ich würde euch aber gerne nochmal die Details erklären. WAS genau dort passieren ist und wo die Gefahr für uns dabei liegt. Schließlich gehört Allgemeinwissen in der Gesellschaft dazu ; ).
Am Freitag dem 11 März wurde an der Küste von Japan, in der Nähe von Tokyo, ein Erdbeben von der Stärke 8,8 bis ungefähr 8,9 gemessen. An manchen Bereichen sogar 9,0. Die Werte geben die Stärke auf der Richterskala an, die bis 10 geht. Somit sieht man schon, wie stark das Beben gewesenen sein muss, denn bei solch einer Stärke wird angegeben, dass ganze Häuser und sogar Straßen einstürzen (stellt euch vor ihr steht auf einer Straße, plötzlich spaltet sie sich und die andere Hälfte der Straße, samt der Erde, steigt knappe fünf Meter in die Höhe).
Da das Epizentrum des Bebens weiter im Meer stattfand, war das Ausmaß auf dem Festland nicht so groß, wie es hätte sein können. Dennoch, wurden ganze Erdstücke verschlungen und Häuser und Städte den Boden gleichgemacht. Ein Problem lag hier aber viel eher daran, dass das Epizentrum im Meer lag, denn somit brach ein Riesen Tsunami aus, der fast die gesamte östliche Seite von ganz Japan „überrollte“. Die Wellen waren bis zu 10 Meter hoch!, somit man das Wort überrollte auch gut benutzen kann, denn solch eine Wucht drückte Häuser, Autos und Menschen einfach in sich zusammen oder schleppte Riesen Tanker und andere Schiffe mit ans Land. Die Todesanzahl beträgt momentan eine Zahl von 686 Toten, während 215.000 tausend Menschen in Notunterkünften gebracht wurden.
Doch wer denkt, man hätte das schlimmste überstanden, der irrt!, denn es gibt 6 Atomkraftwerke in Japan, die von dem Erdbeben was abbekommen haben, während 4 von ihnen in einer Situation, kurz vor Explosion stehen. Würde auch nur einer von ihnen in die Luft gehen, würde ein hohes Maß an Strahlung austreten, die nicht nur ganz Japan (!) sondern auch auch einen Großteil der Welt verstrahlen könnte. Momentan zieht der Wind nämlich aus dem Osten nach Deutschland und würde die Strahlung samt dem Wind hierher ziehen, würde Deutschland was davon abbekommen und man müsste sich hier schleunigst Gedanken darüber machen, wie man uns beschützen könnte. Doch das ist immernoch nicht das Größte Problem, das passieren könnte. Denn würde die Strahlung in die sogenannten Jet-Streams gelangen, welche hoch im Himmel sind und über die Welt einen Windstrom transportieren, so würde 2/3 der gesamten Welt die Strahlung abkriegen. Und würden alle Atomkraftwerke und deren Reaktoren explodieren, so wären höchstwahrscheinlich nicht einmal Jet-Streams nötig, um die 2/3 der Welt zu verpesten.. geschweige denn, was dann in Japan für ein Problem herrschen würde..
Hier nochmal einpaar Links, die ich persönlich ziemlich gut finde, und die einen guten Überblick verschaffen.
Hey Leute, höchstwahrscheinlich habt ihr die Unruhen in Libyen schon mitbekommen. Doch manche fragen sich immernoch, „was zum Teufel ist denn da los?“ Ich erkläre :)
Muammar Al-Gaddafi, der seit fast 40 Jahren in Libyen an der Macht ist, hat es sich extrem versaut.. Er ist äußerlich oft ein netter Typ, der vieles für sein Land tut. Warum man das denkt? Ganz einfach, Libyen ist ein reiches Land, in dem es viele Arbeitsplätze gibt, hohe Löhne und niedrige Haushaltskosten. Der Grund dafür ist, dass Libyen als eines der wichtigsten Ölversorgungsländer der Welt ist und somit jährlich soviel Geld einbringt, dass es den Bürgen praktisch einen „ausgeben“ kann.
Doch was treibt nun die Menschen dort dazu einen Aufstand und eine Revolution zu starten? Ganz einfach, auch wenn Libyen so reich ist, sind die Menschenrechte alles andere als toll. Es gibt keine Pressefreiheit, keine Meinungsfreiheit, keine weitere Parteien und durch die schlechte Struktur des Landes haben die Jugendlichen keine Perspektive, was Arbeit angeht. Ganze 30% der jungen Leute dort haben keine Arbeitsstellen... dabei ist fast jeder zweite Bürger in Libyen gradmal 25 Jahre alt.. versteht ihr? ;).
Das Problem liegt also ganz einfach auf der Hand. Ein Land mit viel Geld, kostenloser Krankenkasse und kostenlosen Bildungsmöglichkeiten, droht zu kentern, da es keine Meinungsfreiheit gibt (Die Menschen dürfen sogar nichtmal erfahren, was in den Nachbarstädten los ist, geschweige denn der Welt!.. Stellt euch vor, Hamburg wird bombardiert, und wir dürfen es nichtmal erfahren.. hat man nicht einen Recht auf sowas?!) und trotz hohen Löhnen und Gehalt, man nur schwer Arbeit bekommt, was dazu führt das viele arm sind..
Doch auch Europa trifft dies ganz schön, denn Libyen eines der Länder, die Europa mit Öl versorgen. Und Italien steckt in einer Krise, da alle Flüchtlinge nach Italien fliehen MÜSSEN. (Das europäische Gesetz hat nämlich veranlasst, dass wenn ein Flüchtling einen Fuß in Europa setzt, Italien das zuständige Land für diesen ist.. und da Libyen an der Grenze zu Europa liegt, wissen wir alle wohin die meisten Flüchtlinge fliehen..) Italien beschwert sich, da das Land mehr und mehr voll wird.. naja... kurz gesagt, Europa ist abhängig von Libyen.
Und neue Meldungen zeigen, dass der Diktator nichteinmal daran denkt, zurückzutreten.